Ein Jahr Pandemie, ein Geburtstag und eine Bitte

Es ist schon eine kuriose Zeit. Pandemie, Lockdown-Light, Dritte Welle, Impfdebakel und Gar-nicht-ja-nicht-mal-quer-Denker. Als Selbständiger Introvertierter im Home-Office änderte sich für mich kaum was und doch geht das Ganze ganz bestimmt nicht spurlos an mir vorbei. Auch wenn ich soziale Interaktion als höchst anstrengend empfinde, so vermisse ich doch den direkten Kontakt mit denjenigen, die mir zu Freund:innen geworden sind enorm. Es fehlt mir die Energie, die es mir gibt auf einem WordCamp zu sehen und zu hören, was ich zum Beispiel durch meine Session angestoßen habe. Und darum habe ich eine Bitte an euch …

… und zwar die Bitte einen Kommentar zu hinterlassen, einen Tweet oder sogar Blogbeitrag zu schreiben oder wenn es zu privat ist, mir eine Privatnachricht über einen der vielen Kanäle zu schicken. In diesem Text schreibt ihr mir bitte, wo und wie ihr mich kennengelernt habt oder warum ihr mir auf Twitter oder hier im Blog folgt.

Seid ihr über Twitter auf mich gekommen oder habt ihr mich auf dem WordCamp Hamburg 2014 oder einem anderen WordCamp gesehen? Oder habe ich euch im Supportforum oder auf Github geholfen? Oder bei einer Übersetzung assistiert? Oder seid ihr über das #Projekt26 auf mich aufmerksam geworden? Wie haben sich unsere Wege im Netz oder im „echten“ Leben gekreuzt?

Ich sehe morgen an meinem Geburtstag ganz regelkonform nur einen einzigen Menschen und ich vermisse den Zuspruch, den mir eine größere Feier im Freundes- und Verwandtenkreis sonst gibt, wo man über Erfolge und Fehlschläge berichten kann.

Nach einem Jahr Pandemie brauche ich mal wieder neue Energie und zu hören, dass meine stille, einsame Arbeit irgendwo da draußen wahrgenommen wird und etwas bewegt, gibt mir unsagbar viel Kraft. Und die kann ich gerade gut gebrauchen …

Ihr würdet mir eine riesige Freude damit machen.

Danke im Voraus an alle, die mitmachen 🧡

33 Antworten auf Ein Jahr Pandemie, ein Geburtstag und eine Bitte

  1. puuuhhh. Wenn ich das so genau wüsste. WordCamp Hamburg wäre ne Möglichkeit. Immerhin war ich da.

    Aber vielleicht kenne ich Dich auch nur über dieses Internet..

  2. Ich denke, zuerst sind wir uns beim Hamburger meetup begegnet, das ist gefühlt schon ziemlich lang her – und dann WordCamp – und Twitter auch.

  3. Mein lieber Torsten, der hier ist für Dich!
    Zu allererst: nur das Beste, – was immer Du dir für dich und deine Lieben wünschst – zu deinem Geburtstag.
    Einen Wunsch, den Du schon geäußert hattest https://torstenlandsiedel.de/2021/03/30/ein-jahr-pandemie-ein-geburtstag-und-eine-bitte/ will ich dir sehr gerne erfüllen. Weil ich schon so oft deiner sehr eigenen und netten Art um etwas zu werben erlegen bin:
    2012 gab es bekanntermassen ein WP-Camp in Berlin an der Beuth. Bis zu diesem Zeitpunkt war WordPress für mich einfach ein Stück Software, das ich irgendwo aus der Kiste gezogen hatte. Meine Ursprungsidee dazu war eine Webseite zu haben, die mehr bieten sollte als das seinerzeit übliche „wir sind, wir haben, wir machen, wir sind die Größten!“. Das bis dahin dafür eingesetzte selbst gestrickte PHP System war auf Dauer keine Lösung – es sollte „Standard“ werden, ergo WordPress. Die Teilnahme am WP-Camp war deutlich mehr der Verbindung zu Berlin – ein guter Grund Freunde aus dem Apfeltalk.de Forum zu besuchen – als der Verbindung zu WordPress geschuldet. Beruflich war ich zu diesem Zeitpunkt der Mac-Supporter und Administrator, betreute etliche Netzwerk und Server-Installationen in diesem Umfeld. Zuletzt mit einigen Selbstzweifeln, nachdem ein Kunde mich mit einer (später abgewiesenen) Klage überzogen hatte und zwei andere große Kunden sich meiner Dienste entledigt hatten. Des täglich Brot des Admins: Security, Backup, Failover-Strategien, … klarer Fall: wenn dann jemand einen Vortrag zu so einem Thema hält, bin ich zu Hause. Dieser jemand warst Du. Dieses Gefühl von „zu Hause“ wurde durch etwas verstärkt, das ich bis dato auch eher so in der Ecke schlummern hatte: Twitter. Einiges der Nebengespräche, Bestätigung und Widerspruch zu Vortragsthesen, Stimmungslagen und Witzeleien, … ich war auf einen Schlag mittendrin statt nur dabei. Als dann auch noch ein paar meiner Kommentare likes und retweets einheimsten war mir klar, dass ich etwas inhaltlich beitragen konnte. Ich hatte etwas zu sagen. Offenbar auch noch etwas Richtiges. Balsam für die zweifelnde Seele. Auch wenn sie noch nicht spontan geheilt wurde, die Firma immer noch in unruhigem Fahrwasser blieb, die finanzielle Lage weiterhin angespannt war, meine Depression/mein BurnOut/“ach was weiss ich, was es war“ (nie diagnostiziert) heftiger wurde und am Ende (m)eine Beziehung, Ehe, Familie zu Bruch ging. Es gab da etwas Neues. Einen Transfersprung um mein Wissen und meine Erfahrungen in Sachen Administration auf ein neues Feld namens WordPress zu bewegen. Der inhaltliche Funke kam klar von Dir, lieber Torsten. Die Idee von Contribution durch dich und alle anderen, die Berlin zu diesem „zu Hause“ Erlebnis für mich machten. Schritt eins dazu gab es schon ein Jahr später: ein Vortrag auf eben jenem WP-Camp in Berlin, dieses Mal 2013, über diverse Metatools zu Administration. Aus dem Labor das ich dafür aufgesetzt hatte, entstand 2015 AdminPress. Zumindest mein unternehmerischer Turnaround war damit auf einem guten Weg. Der nächste Impuls an dem Du entscheidend mitbeteiligt warst, war die Gründung des WP-Meetups in Nürnberg. Hamburg und Potsdam waren in meiner Wahrnehmung die Leuchttürme seinerzeit und sowohl Christina Fuchs als auch ich sind – völlig unabhängig voneinander – von Berlin mit dem Gefühl heimgefahren, dass wir diese Wohlfühloase WordPress Community auch in Nürnberg brauchen. 2014 in Hamburg das offizielle WordCamp. Mit Videoequipment der Foundation und der von Dir geäußerten Bitte, dass es doch bitte mehr deutschsprachige Moderatoren auf WordPress.tv gebe möge, um den Releaseprozess von Aufzeichnungen zu beschleunigen. Was soll ich sagen? „Nein“ war es zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht. Genauso wenig, als es darum ging die Arbeit des Pluginkollektiv auf ein paar mehr Schultern zu verteilen. Ich gestehe: es ist – gerade aktuell – mehr Bereitschaft und guter Wille als tatsächliche Hilfestellung meinerseits vorhanden.
    tl;dr: Ohne Dich wäre WordPress für mich immer noch ein Stück Software, keine Community und schon gar nicht ein recht erfolgreiches Geschäft das sich für mich zwischenzeitlich daraus entwickelt hat. Danke dafür! Ich warte auf die nächsten Bitten, Wünsche, Fragen, Ideen deinerseits um gerne mal wieder irgendwo aufzuspringen.

    • Oh, wow! Ich fühle mich sehr geehrt, dass du das mit mir verbindest. Meine Geschichte sieht ganz ähnlich aus, für mich war WordPress auch das Ticket aus einem nicht mehr erfüllenden Job und die freundliche Community ein entscheidender Faktor. Vielen Dank für deinen Anteil daran. Du bist für mich einer der „Felsen in der Brandung“, ruhig, zuverlässig und mit Blick auf wichtige Themen wie Datenschutz und Sicherheit. Schön, dass du beim Pluginkollektiv und so vielen anderen Projekten mitgezogen hast und mitziehst, wenn ich frage. Ich fühle mich geehrt! 🙂

  4. Hallo Torsten,

    zunächst einmal wünsche ich dir alles Gute zum Geburtstag!

    Nun zu deiner Bitte, der ich sehr gerne nachkomme.

    Ja, wo und wie haben wir uns kennengelernt? Es müsste jetzt so ca. 30 Jahre her sein, als ich als Schulfreund von deinem Bruder oft bei euch zu Hause war. In der Zeit haben wir einiges zusammen unternommen. Dann haben wir uns eine ganze Zeit aus den Augen verloren, bis ich vor einigen Jahren deinen Bruder und dann auch dich im Netzt entdeckt habe.

    Also Torsten, auch wenn wir in verrückten Zeiten leben, hoffe ich, dass du deinen heutigen Geburtstag dennoch genießen kannst.

    Grüße aus dem Homeoffice
    Jan

    • Danke schön! Was für ein unerwarteter und hocherfreulicher Gast in den Kommentaren! 🙂

      Ja, das waren schöne Zeiten damals. Als „kleiner Bruder“ war es nicht immer leicht. Aber manchmal war es auch gar kein Problem. Danke dafür!

  5. Erst einmal einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag – ich wünsche dir ganz viel Lachen im kommenden Jahr 🙂

    Du bist für mich einer der WordPress-„Urgesteine“ in meiner ganz persönlichen Bubble. Neben Frank Staude und Daniel Hüsken kannte ich Torsten Landsiedel schon vor meiner aktiven WordPress-Zeit. Ein bisschen Fandom konnte ich mir am Anfang nicht absprechen, als ich dich das erste Mal traf.

    Was ich von Anfang an an dir schätze, ist die recht nüchterne, aber praxisnahe Betrachtung von Problemen und Kommunikation derer. Die technischen Probleme, die du hast, decken sich häufig mit meinen bzw. befinden sich in ähnlichen Anwendungsgebieten. Die Schreibe ist da dann pragmatisch und doch gut leserlich – weniger in Sachen Struktur (also, auch, aber…), sondern eher in der Wortwahl und dem Aufbau: Es macht Spaß, deine Artikel zu lesen.

    Mir gefällt ebenfalls deine kritische Haltung zum WordPress-Projekt, die aber stets konstruktiv und wenig korrosiv ist. Es ist gut und gar richtig, Dinge kritisch zu sehen und dies anzusprechen. Hier siehst du auch Dinge, die mir so nicht bewusst waren, deren Probleme ich aber nachvollziehen kann. Auch hier verrennst du dich nicht in theoretische Konstrukte, sondern bleibst stets praxisnah.

    Als ich dich das erste Mal „so richtig“ traf (das dürfte in Stuttgart gewesen sein), weiß ich noch, dass du mich mit der typischen WordPress-Offenheit begrüßt hast: Gute Tipps, Gemeinschaftlichkeit, „Kümmern“. Dass das auch noch durch den Held meiner Kindheit geschah, hat mich ziemlich gefreut. Auch am Abend, als wir alle im Bistro waren und ich zu späterer Stunde an euren Tisch kam, war ich zwar eher ruhig, aber auch angetan von den Themen und deinen Sichtweisen auf das Projekt.

    Nun schreiben wir ab und zu über Twitter und frotzeln auch mal im Slack. Das macht einfach Spaß und ist immer ein wertvoller Austausch.
    Du hast viel Anerkennenswertes an dir und zugleich bist du nahbar und auch Einsteigern gegenüber offen. Das zeichnet dich wirklich aus.

    Schön, dass du da bist 🙂

    • Ich muss noch einmal korrigieren: Wir haben uns sicherlich schon vor Stuttgart zusammengefunden. Ziemlich sicher. 🤔

      • Wow, danke für deinen Text. Den musste ich gerade laut meiner Frau vorlesen, so schön war er …

        Ich gebe hier „nur“ den Staffelstab weiter, den ich bekommen habe. Für mich waren diese „Helden“ Frank Bültge, Validimir Simovic, etc. und später dann Caspar Hübinger, Bernhard Kau, etc. – und ich versuche nicht der Forenbewohner zu sein, der Neulinge unfreundlich auf Suche verweist, sondern jeden freundlich zu empfangen und zu helfen. Jeder hat ja mal angefangen und ein frischer Blick ist häufig viel Wert und kann einem selbst viel helfen.

  6. Hallo Torsten,

    herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich wünsche dir einen netten Tag – trotz Pandemie.

    Deiner Bitte komme ich gerne nach! Über Twitter und in der „Blogosphäre“ (gibt’s das Wort eigentlich noch?) habe ich dich als sehr hilfsbereiten Ansprechpartner kennengelernt – und gleichzeitig als engagierten Vorkämpfer für freie Software, offene Standards und nicht zuletzt für die Belange von Menschen, die sich in Open Source Communities engangieren. Dass hier nicht immer eitel Sonnenschein herrscht, ist mir vor allem auch beim Lesen deiner Beiträge klar geworden. (Gibt’s eigentlich zu den Power Dynamics in FOSS-Communities schon soziologische Studien? Bestimmt.)

    Auch wenn du dich selbst als „mittelmäßigen Entwickler“ bezeichnest, bist du mir dahingehend weit voraus und so habe ich schon eine Menge von dir gelernt: Vielleicht auch, weil du offenbar ein Gespür für relevante Fragestellungen hast und sie auch so diskutieren kannst, dass ich sie mit weniger Fachwissen durchdringen kann.

    Persönlich haben wir uns leider noch nicht kennengelernt, aber ich hoffe, dass wir das bald mal nachholen können. Offenbar haben wir eine ganze Menge gemeinsam, denn wir sind beide Sozialwissenschaftler, Quereinsteiger, Autodidakten, Väter… und auch in unseren politischen Ansichten liegen wir nicht so weit auseinander, wenn ich deine Äußerungen auf Twitter richtig einschätze. Einen langsam zurückweichenden Haaransatz scheinen wir auch zu teilen… 😅

    Alles Gute und viele Grüße
    Alex

    • Das sehe ich ganz genauso! 🙂 Also mit Sozialwissenschaftler, Quereinsteiger, Autodidakt, Vater und der politischen Ausrichtung – das mit dem Haaransatz, also das kann gar nicht sein, ich fotografiere mich immer so, dass man das gar nicht sieht … ups.

      Freue mich schon auf unser erstes Treffen IRL.

  7. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

    Ich weiß gar nicht genau, wie wir uns connected haben, wahrscheinlich, weil wir beide Entwickler sind und #projekt26 war bestimmt auch ein Grund.

    Ich folge Dir, obwohl ich mit WordPress gar nicht mehr so viel zu tun habe und in Sachen CMS vor einigen Jahren zu Kirby gewechselt bin. Aber ich mag deine Art, ich mag dass du keiner von den Lauten bist, die alles aufbauschen, sondern rational und ruhig wirkst. Wahrscheinlich weil ich selber eher introvertiert bin. Sofern man das aus der „Ferne“ (also von der anderen Elbseite aus 😀 ) sagen kann, mag ich deine Grundhaltung und obwohl ich eben primär kein WordPress mehr benutze, kann ich oft trotzdem etwas aus deinen Beiträgen mitnehmen.

    Alles Gute!
    Maurice

    • Das freut mich sehr. Zum einen wie ich nach außen wirke und zum anderen, dass die Artikel auch ohne WordPress einen Wert haben.

      Nur bei einer Sache musst du mir helfen: Es geht hinter der Elbe weiter?

  8. Hey Torsten,

    ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag und hoffe, du hast trotz Pandemie einen schönen Tag 🤗

    Persönlich haben wir uns glaube ich 2016 das erste Mal getroffen, auf dem WordCamp in Frankfurt (mein erstes WordCamp und damit mein erster persönlicher Kontakt mit der WordPress-Community war beim WordCamp Nürnberg im selben Jahr). Wann du mir online das erste Mal über den Weg gelaufen bist, kann ich nicht genau sagen, ich vermute spätestens in dem Skype-Kanal, der als Vorläufer zum deutschsprachigen WP-Slack aufgesetzt wurde.

    Sehr, sehr geholfen hast du mir, als du – das muss Ende 2015 oder Anfang 2016 gewesen sein – meine (sehr umfangreiche 🙈) Bachelorarbeit korrekturgelesen und mir Hinweise für Verbesserungen gegeben hast (ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube du hast mir das damals von dir aus angeboten, ich kann mir kaum vorstellen, dass ich mich getraut hätte, dich um diese aufwendige Arbeit zu bitten) ❤️

    Nach dem WordCamp in Frankfurt haben wir uns dann regelmäßig auf den WordCamps in Deutschland gesehen und gesprochen, und es war mir immer eine Freude. Du schiebst viele Dinge an (aktuelles Beispiel: die Idee zu einem wöchentlichen Antispam-Bee-Meeting kam als Vorschlag von Matthias Pfefferle auf Überlegungen von dir zur Zukunft von ASB, und seitdem werden durch die wöchentlichen Meetings, die in der Regel du leitest, wieder mehr Fortschritte bei der Weiterentwicklung gemacht) und gibst Denkanstöße in Richtungen, über die man vorher noch nicht nachgedacht hat, sei es im direkten Gespräch, in deinem Blog, einem deiner Talks, einem Slack-Meeting oder anderswo. Und du bringst Leute dazu, wieder regelmäßig zu bloggen 🙂

    Danke für deine Arbeit! Ich hoffe wir sehen uns bald wieder auf einem WordCamp oder woanders, nachdem wir alle geimpft sind, und ich freue mich schon drauf!

    Viele Grüße und alles Gute
    Florian

    • Tatsächlich, die BA ist schon 5 Jahre her. Januar 2016 war das. Wie krass schnell sind die Jahre bitte vergangen …

      Die Freude ist ganz meinerseits. Tatsächlich schiebe ich häufiger mal Dinge an, aber wenn dann niemand mitzieht, mitmacht und mitdenkt, dann geht es auch nicht weiter. Daher danke fürs Mitmachen beim Pluginkollektiv, beim Projekt26, … – ohne euch alle und deinen/euren Sachverstand wären wird nicht da, wo wir heute sind.

      Ich erinnere mich an unser Pair-Programming beim Pluginkollektiv-Hackathon – das machte unheimlich viel Spaß, war lehrreich und kommt im einsamen HomeOffice leider viel zu kurz.

      Freue mich auch auf unser nächstes Treffen!

      • Das stimmt, die Zeit vergeht fast unheimlich schnell …

        »Daher danke fürs Mitmachen beim Pluginkollektiv, beim Projekt26, … – ohne euch alle und deinen/euren Sachverstand wären wird nicht da, wo wir heute sind.«

        Bitte, sehr gerne!

        Ja, unser Pair-Programming war toll, vielleicht könnte man sowas über Bildschirmübertragung oder so ja auch organisieren, vielleicht sogar als regelmäßigen Termin bei dem wir dann an ASB arbeiten? Hätte ich Lust drauf 🙂

  9. Moin Torsten,

    ich wünsche dir alles alles Gute zum heutigen Geburstag! Feier schön und mach dir einen Wunderprächtigen Tag mit deinen Lieben.
    Kennengelernt haben wir uns beim Meetup-HH und letztlich arbeiten wir auch zusammen 🙂

    Liebe Grüße, André

  10. Auf dem WordCamp Hamburg 2014 habe ich dich (nach einigen Online-Kontakten) persönlich kennengelernt. Als Organisator dieses fantastischen WordCamp warst du für mich damals einer der „Halbgötter“ des WordPress-Olymp – nahezu unerreichbar, auch bezüglich deinem Fachwissen zu WordPress.
    Seitdem haben wir uns immer wieder bei zahlreichen Gelegenheiten online oder auf WordCamps ausgetauscht, vor allem wenn es um die Übersetzung von WordPress, Themes und Plugins oder den Support ging. Gemeinsam haben wir viele kleine „Probleme“ gelöst oder uns zumindest (immer auf Augenhöhe) angeregt ausgetauscht. Aus dem „Halbgott“ ist für mich sehr schnell eine Anlaufstelle für eine fundierte Meinung und zuverlässige Hilfe geworden. Danke, dass du für meine Fragen immer ein offenes Ohr hattest.

    In den sieben Jahren seit dem WordCamp Hamburg hat sich in der WordPress-Community so unglaublich viel getan. Was damals sicher für viele einfach ein spannendes Hobby war, ist inzwischen eine riesige Unternehmung mit eigenem „Executive Director“ und gesponserten Mitwirkenden geworden, während Amateure gerne bei WordCamps die Einlass-Tickets kontrollieren dürfen. Wer maßgeblich mitwirken möchte, geht zwangsläufig zusätzliche Verpflichtungen ein, ohne dafür in irgendeiner Weise kompensiert zu werden. (Für Mitwirkende, die von einer Firma bezahlt und für eine Contribution abgestellt werden, mag das OK sein. Wieso man bei Freiwilligen Vorgaben machen möchte, ist mir immer noch nicht klar.)
    Ich erinnere mich auch an einige Diskussionen, bei denen du sachlich und konstruktiv sinnvolle Argumente eingebracht hast und mit geradezu absurden Begründungen abgewiesen wurdest. Auch wenn ich nicht einmal selbst betroffen war, habe ich das als ausgesprochen demotivierend empfunden. Für dich ist das sicher nicht einfach gewesen und deinen stummen Rückzug aus vielen Projekten konnte ich sehr gut nachvollziehen.

    In den sieben Jahren hast du Unglaubliches für die WordPress-Community geleistet. Maßgebliche Beteiligung an der deutschsprachigen Übersetzung, administrative Aufgaben für die deutschsprachige Community, Vorträge bei WordCamps und Meetups, Beteiligung mit Bug-Tickets. Danke, Torsten.

    Ich hoffe, dein Beitrag gerät nicht zu schnell in Vergessenheit. Vor allem aber hoffe ich, dass wir auch in Zukunft deine konstruktiven Kommentare zu WordPress-Themen lesen und irgendwann auch wieder live anhören dürfen. Ich freu mich darauf.

    • … und auch auf diesem Weg nochmal Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum neuen Lebensjahr!

    • Vielen Dank für diese wunderschönen Worte! Das schräge für mich ist ja, dass ich mich selbst nie so weit oben gesehen habe. Für mich waren es andere, wie Sergej, Toscho, Frank oder Vladimir, zu denen ich aufgeblickt habe.

      Jedem Neuling sollte das ein Zeichen sein. Innerhalb von 4 Jahren wandelte sich das für mich von „ich bin ganz alleine auf einem Camp und kenne niemanden“ zu „ich organisiere die größte WordPress-Konferenz in Deutschland maßgeblich mit“.

      Mein Wissen kommt vor allem dadurch, dass in dieser Community so viele bereitwillig ihr Wissen teilen und ich davon lernen kann. So habe ich auch immer das Gefühl gehabt nur das zu lernen, was andere schon längst wissen (Impostor-Syndrom, anyone?) und mich nie besonders schlau gefühlt. Erst Jahre später habe ich gemerkt, dass ich tatsächlich inzwischen in bestimmten Gebieten wohl so etwas wie eine Reputation/Kompetenz habe. Schon schräg wie das Gehirn mir da jahrelang einen Streich spielt …

      Insofern danke zurück für deine Arbeit, dein Wissen, dass du geteilt hast und den immer währenden (manchmal auch nicht leichten) Austausch miteinander! Ich will es nicht missen.

  11. Hallo Torsten,

    auch aus dem Saarland: ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Gute zum Geburtstag – lass ihn Dir von dieser Pandemie bloss nicht versauen. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. (Muss ich mir auch immer mal wieder vor Augen halten 😉 )

    Kennengelernt habe ich Dich 2015 in Köln, auf meinem ersten WordCamp. Du hast dort den „Rausschmeißer“-Talk gehalten zum Thema „Child Theme Dilemma“. Das war für mich eines der Highlights der ganzen Veranstaltung.

    Wenn ich mich recht entsinne, haben wir nach der Session noch ein wenig gesprochen.
    Und ich glaube, das war vom ersten Augenblick an so als würden wir uns schon sehr sehr lange kennen.

    Auch auf späteren WordCamps habe ich Dir immer wieder sehr gerne zugehört, weil Du die Gabe hast, die unterschiedlichsten Dinge einfach praxisnah, gut verständlich und plausibel rüberzubringen.

    Auch die Tatsache, dass Du mal kritische Dinge ansprichst und den Finger „in die Wunde legst“, zeichnen Dich aus. Ich sage nur „Die schmutzige Seite von WordPress“.

    Dass Du ein „Quereinsteiger“ in die Webentwicklung bist, muss man Dir glauben – merken tut man es nicht.

    Für mich bist Du mit Bego zusammen einer der großen Sympathieträger, die mir „die Community“ … naja … „schmackhaft“ gemacht haben. Ohne Euch wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, bei dem Projekt „WordPress“ irgendwie mitmachen zu wollen. Geschweige denn zu können.

    Warum ich Dir auf Twitter folge? Naja, steht ja oben: ich mag Deine Art und ich mag die Inhalte, die Du schreibst und teilst. That’s it.

    Ich freue mich auf ein Wiedersehen – und wer weiß … vielleicht sogar beim Retreat II in Soltau 😉

    Schöne Grüße
    Christian

    • Ein wunderbares Feedback! Vielen Dank 🙂
      Ich erinnere mich auch noch an das Gespräch und ja, es war irgendwie vertraut. Manchmal ist das einfach so. Man liegt fachlich/menschlich auf einer Wellenlänge, „kennt sich“ online schon ein wenig und dann knüpft man da einfach an und es fühlt sich so an, als würde man sich einfach zufällig dieses mal eben IRL treffen.

      Es freut mich auch wahnsinnig zu hören, dass ich so wahrgenommen werde. Als Quereinsteiger und Autodidakt hat man viel mit Selbstzweifeln zu kämpfen und viel meiner Artikel dienen mir ja dazu sie als Recherche-Objekt zu nehmen (oder resultieren aus so einer Recherche oder einem Bug dazu). Insofern ist es genau mein Ziel die komplexe Materie für mich und andere verständlich zu machen. Danke für dieses Feedback!

  12. Meine Glückwünsche hast du ja schon heute morgen bekommen, deswegen hier nur noch mal der Ordnung halber in Muttersprache… Du bist ein wahrer Mentsh, Torsten. Einer, auf den man sich verlassen kann; einer, der keiner unbequemen Debatte aus dem Weg geht und dabei immer reflektiert bleibt; einer, der Ungerechtigkeit laut anprangert und für sein Wort gerade steht; einer mit Biss, der nicht nur gerne debattiert, sondern vor allem (vor ALLEM, seit über einem Jahrzehnt!) auch tut – und zwar nicht für Glanz und Glamour, sondern weil du’s kannst und Leute von deiner Hilfe profitieren. Ich glaube, das Wort dafür ist großherzig. Obendrein bist du klug, freundlich und – wie ich Zé nur beipflichten kann – ein Mensch mit Manieren, den getroffen zu haben und Freund nennen zu dürfen mich sehr, sehr froh macht. Und damit zurück zum Geburtstag… 😊

    • Danke! 🙂

      Ich fühle mich so reich beschenkt von all diesen tollen Beschreibungen. Danke, danke, danke!
      Es freut mich riesig, dass ich so rüberkomme. Das es wahrgenommen wird, was ich da im stillen Kämmerlein tue. Und mich häufig dabei frage, warum ich es (noch) tue.

      Wie wahnsinnig dankbar ich für unsere „virtuelle Teeküche“ bin, habe ich ja an anderer Stelle schon geschrieben. Und dich getroffen und Freund nennen zu dürfen ist auch für mich eine unglaubliche Bereicherung.

      Ich werde nie vergessen, wie dieser große Hüne auf dem ersten WP Camp mich einfach zur Begrüßung in dem Arm nahm und drückte. 😉

  13. Happy Birthday Torsten 💃💃

  14. Hallo Torsten,
    zunächst mal: alles Gute zum Geburtstag. 🎉
    Ich gehöre sicher nicht zu den Urgesteinen der WordPress-Community.
    Mal sehen, ob ich es noch einigermaßen zusammenbekomme:
    Als ich mich 2015 entschieden habe, mich endlich bei einer Webseite für Familien von einem mehr oder weniger selbst gestrickten CMS zu verabschieden und auf WordPress umzuswitchen, habe ich relativ schnell einige Deiner vielen interessanten Beiträge erstmals gelesen.
    Natürlich weiß ich nicht mehr genau, welcher Beitrag das gewesen ist, könnte aber dieser hier gewesen sein: https://torstenlandsiedel.de/2016/03/06/mehr-sicherheit-fuer-wordpress-per-htaccess/
    Irgendwie bist Du mir dann digital immer mal wieder über den Weg gelaufen: Vor ca. 4 Jahren habe ich angefangen, mich im Support zu engagieren. Und da war er wieder: der Torsten mit einem Beitrag in der FAQ. Hmm, habe ich gedacht, warum macht der Torsten nichts mehr im Forum. Die Gründe habe ich dann später mitbekommen. Seit einiger Zeit bin ich auch auf Twitter unterwegs – da bekomme ich natürlich noch viel mehr mit, was Du so machst. Schön finde ich, dass Du mit Deiner ruhigen, netten Art auch mal über den Tellerrand von WordPress schaust.
    In Reality haben wir uns – glaube ich – kurz beim WordCamp Europe 2019 gesehen. Viel mehr war ja seitdem bekanntermaßen nicht möglich.
    Danke für Deine Beiträge, die mich immer weiter gebracht haben.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Hans-Gerd

    • Vielen Dank für deine schönen Worte! Und vielen Dank für deine Arbeit im Forum.

      Ja, mit der Geburt meiner Tochter 2016 haben sich viele Prioritäten verschoben. Spätestens 2017 war das nicht mehr zu leugnen und ich habe einige Entscheidungen treffen müssen. Aber ich bin ja nicht komplett weg. Ich werde weiterhin WordPress nutzen, darüber schreiben und daran mitmachen. Nur eben gezielter und an einzelnen Plugins/Themes oder im Core. Weniger Zeit und dafür zielgerichteter.

      Schön, dass ich dir und anderen damit helfen kann und sie euch weiter bringen. Wenn das auf die eine oder andere Art weiter getragen wird, dann bin ich froh 🙂

  15. Nachträglich alles Gute zum Geburtstag!

    Ich bin vor ein paar Wochen zum ersten Mal per Suchmaschine hier gelandet, als ich meinen aktuellen WordPress-Frust versucht habe, etwas besser einzuordnen. Der Weg führte zu „Das Theme-Desaster von WordPress“ und ich fand noch einige andere lesenswerte Beiträge.

    Gruß & Frohe Ostern!

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